Kartellamt lehnt Fusion der Kabelanbieter ab

Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung äußerte sich der Chef des Bundeskartellamts ablehnend zu einer möglichen Fusion der 3 großen Kabelanbieter Kabel Deutschland, Unitymedia und KabelBW. Das Kartellamt hat bei einer solchen Konzentration des Kabelnetzes in einer Hand doch starke Bedenken. Auch eine Zweierallianz lehnt man ab.

Über eine Kooperation der Kabelanbieter, auch unter einer neuen einheitlichen Marke, könne man jedoch nachdenken, so Heitzner. Hauptproblem einer möglichen Fusion ist nicht das Netz, sondern die Marktmacht gegenüber den TV-Sendern, die Ihre Sender in das Kabelnetz einspeisen. Hier könnte durch ein deutschlandweites Kabelnetz aus einer Hand eine Monopolstellung entstehen.



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